Die Glücksbringer

Beatrix Lorber [Projektleitung]Theaterausstatterin, Studium Deutsch und BE Lehramt, PH  Stmk.

Dominik Nitz│Studierender der Physik, TU Graz

Cornelia Drexler│Studierende Deutsch und Geschichte Lehramt, KF-Uni Graz

Nikolas Hansbauer│Zivildiener

Daniela Zeschko [Coach]Medienpädagogin, Coaching von Jugendprojekten

 

Wir fanden uns als informelle Gruppe und aus persönlichem Interesse zusammen, um das Projekt
G l ü c k s b r i n g e r  zu entwickeln, einen Impuls zu mehr Glück und Freude zu geben, sowie eine Diskussion über das Glück auszulösen.

Jeder kann Glück bringen!  G l ü c k s b r i n g e r  soll dazu anregen, sich dessen bewusst zu werden und diese Tatsache auch zu nutzen. Einerseits ist es dazu nötig, die eigene Person als wertvoll, als relevant, als mündig und selbstverantwortlich wahrzunehmen und andererseits auch einen toleranten Umgang mit unbekannten, andersartigen Glücksdefinitionen zuzulassen.

Die Suche nach dem Glück ist ein Prozess. Es gilt diesen in einem größeren gesellschaftlichen Kontext zu reflektieren, Neues zu lernen und zu erfahren.

Projektablauf

Wir  G l ü c k s b r i n g e r  machten uns auf die Suche nach möglichen persönlichen Glücksbegriffen. In Gesprächsrunden wurden breitgefächerte Glücksbegriffe erarbeitet und gesammelt. In der Caritas Jugendnotschlafstelle, der Dialysestation der Barmherzigen Brüder Graz, der Neuen Mittelschule Puntigam, dem SOS Kinderdorf sowie mit einer Gruppe interessierter Erwachsener haben Glücks-Workshops stattgefunden.

Unsere gesammelten Eindrücke sind in die Gestaltung von drei, frei interpretierbaren Postkartendesigns eingeflossen. Diese Karten werden als Glücksboten in der Weihnachtszeit an über 5000 steirische Haushalte verschickt. Sie bringen Glück und regen dazu an, selbst zum Glücksbringer zu werden. Wir rufen dazu auf, die Postkarten weiter zu verschicken und laden ein, eigene Kommentare auf unserer Glückshomepage zu hinterlassen.

Das Glück ist ein Vogerl

Glück ist seinem Wesen nach ein Vogerl, singt der Wiener. Damit meint er, dass es nicht zu besitzen ist. Haben kann man es nicht, suchen aber schon und darin liegt es auch begraben, das Glück: eingebettet zwischen Blumenzwiebeln und Regenwürmchen, das Glück und das Vogerl, beide verschränkt. Wie ein Versprechen, ein Wunsch, eine Hoffnung, eine Sehnsucht, eine Saat, die vielleicht aufgeht. Wenn man Glück hat.

Damit muss sich vor allem der/die Glücksuchende abfinden, dass seine Suche kein Ende nehmen kann. Mehr noch als anderswo gilt hier Konfuzius: Der Weg ist das Ziel. Wer sich in dieser Zitatensammlung einzufinden vermag, wer den Weg trotz Schlaglöchern und Steinschlägen nach seinen Vorstellungen zu gestalten weiß, ist eigentlich schon am Ziel.