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Neue Mittelschule Puntigam

geschrieben am 12. Juni 2012

Die Pausenglocke läutet und die Stunde hat begonnen.
Wir sind in der 2B Klasse in der NMS Puntigam. Wir, das sind Dominik, Bea, Romy und Daniela. Gespannt schauen uns die SchülerInnen an und gespannt schauen wir zurück. Niemand weiß so ganz genau, wie das jetzt alles werden wird. Aber wir gehen vom Besten aus. Als Lehrerin vor einer Klasse zu stehen, hm, das habe ich noch nicht so oft gemacht, im Grunde noch nie. Da heißt es wohl, mit eigenen Erwartungen umzugehen, flexibel zu bleiben, Improvisationstalent zu beweisen … denke ich mir. Bea stellt das Projekt vor, Romy spricht über Glück en gros und en detail und was das Wort an sich bedeuten kann. Wir fragen, was die Kinder unter Glück verstehen, wie es ihnen geht, wie glücklich sie gerade sind.
Alles läuft gut, die SchülerInnen machen mit, wir freuen uns. Auch die Aufteilung in Gruppen funktioniert. JedeR von uns GlücksbringerInnen betreut eine Gruppe.
Unser vorab genau ausgeklügelter Ablaufplan wird strikt eingehalten, dort wo es halt geht. Und er wird radikal gebrochen und abgeändert, wo es nötig ist. Wir lernen mit den Kindern und Improvisation ist angesagt. Immer schön flexibel bleiben und dabei auch noch Spaß haben!
Klingt schon schwierig, war es aber gar nicht. Die Kinder waren interessiert, die Arbeit und der Workshop haben ihnen Spaß gemacht. Die Gruppenarbeit entwickelt sich sehr unterschiedlich und uns ist es nicht allen gleich ergangen… Wir haben alle viel Neues erfahren und auch uns selber ein Stück weit besser kennen gelernt. Die Arbeit mit den Kindern war eine Bereicherung und die Präsentation mit der Filmklappe am Schluss war jedenfalls ein voller Erfolg!
Lachende Gesichter waren unsere Belohnung und eine erneute Einladung in die Parallel-Klasse die Bestätigung, dass unser Workshop funktioniert und nicht nur uns Spaß, Glück und Freude bereitet hat.